Die neue Präsidentin

Die neue Präsidentin

Die CDU hatte mit Norbert Lammert einen herausragenden Bundestagspräsidenten: eloquent, schlagfertig, konsequent, souverän.

Die CDU hatte mit Wolfgang Schäuble einen herausragenden Bundestagspräsidenten: eloquent, schlagfertig, konsequent, souverän.

Die CDU hatte mit Rita Süssmuth eine herausragende Bundestagspräsidentin: eloquent, schlagfertig, konsequent, souverän.

Die CDU hatte mit Rainer Barzel einen herausragenden Bundestagspräsidenten: eloquent, schlagfertig, konsequent, souverän.

Die CDU hatte mit Kai-Uwe von Hassel einen herausragenden Bundestagspräsidenten: eloquent, schlagfertig, konsequent, souverän.

Die CDU hatte mit Eugen Gerstenmaier einen herausragenden Bundestagspräsidenten: eloquent, schlagfertig, konsequent, souverän.

Und das galt, mit leichten Abzügen in der B-Note, letztlich auch für Karl Carstens und Philipp Jenninger. Alle diese Persönlichkeiten gehörten zum Spitzen-Personal der CDU – als man in der CDU noch ein Gespür dafür besaß, wie man das zweithöchste Amt im Staat kompetent besetzt.

Jetzt soll Julia Klöckner folgen, ein Vorschlag von Friedrich Merz. 2025 ist die Personaldecke der Union eben dünn. Man wird das auch in der neuen Regierung merken, wenn Spahn, Dobrindt & Co. wieder Minister werden. Merz wollte, so heißt es in der Unionsfraktion, Klöckner nicht in seinem zukünftigen Kabinett haben. Sie tritt ein schweres Erbe an und man darf gespannt sein, was sie daraus macht und ob sie uns so positiv überrrascht wie die  amtierende Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD).

3 Gedanken zu „Die neue Präsidentin

  1. Werter Herr Mathieu,
    danke für Ihre Vorlage, die ich gerne verwandle:
    Sie haben, warum auch immer, Annemarie Renger unerwähnt gelassen. Wahrscheinlich ist sie Ihnen entgangen. 😉
    Julia Klöckner war eine hervorragende Weinkönigin und wird daher auch eine großartige Bundestagspräsidentin sein. Nach der heutigen, historischen Sitzung des Bundestages kann jeder Hinweis auf toxische Getränke aus heimischen Gefilden auch in dieser Form nur hilfreich sein, um das versammelte Elend halbwegs zu ertragen.
    Hochachtungsvoll
    Christoph Blümer

  2. Es scheint in diesen Tagen Usus zu sein,Politiker abzuurteilen ,bevor ein immer schwerer werdendes Amt aufgenommen haben.Das gilt scheinbar im Besonderen momentan Politiker der CDU zu treffen.Will man unbedingt generelle Vorbehalte ohne Beweise zu Fakten werden lassen Viel Erfolg einer AfD nahen Kommunikationspolitik Demokratische Mitte diskreditieren und später wundern,dass wir uns nicht mehr mehrheitlich antidemokratischer Kräfte wehren können.Warum über nehmen denn die kein politisches Amt,die sich für besser halten und das Amt vermeintlich besser ausführen könnten.
    Haben wir es noch immer nicht gemerkt, dass der politische Gegner primär nicht im demokratisch Lager ist.

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